Hellwache Emsteker besiegen Aufsteiger STV Barßel

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Hellwache Emsteker besiegen Aufsteiger STV Barßel


Fußball-Bezirksliga Moss-Elf gewinnt 5:0 – Dennis Vaske trifft zweimal – Gäste mit Pech im Abschluss

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Barßels Abwehr um Libero Stefan Börgers (links, rechts: Emsteks Dennis Vaske) stand oft unter Druck.
BILD: Lichtfuß
 
Die Barßeler vergaben in der Anfangsphase gute Chancen. Die Hausherren waren das aggressivere Team.


VON STEPHAN TÖNNIES

EMSTEK - Börgers-Elf kommt in der Fremde auf keinen grünen Zweig: Die in der Bezirksliga spielenden Fußballer des STV Barßel haben am Sonntag ihr Auswärtsspiel beim SV Emstek mit 0:5 (0:3) verloren. Damit warten die Gäste weiter auf ihren ersten Auswärtspunkt. Die Hausherren erwischten einen Traumstart. In der zweiten Minute bediente der weit aufgerückte Libero Jan-Henric Punte seinen Mitspieler Dennis Vaske. Der Stürmer fackelte nicht lange. Der Ball, noch abgefälscht von einem Barßeler Abwehrspieler, senkte sich über STV-Torwart Eike Ter Veer hinweg ins Netz. Die Barßeler antworteten mit wütenden Gegenangriffen. Marcel Büscherhoff scheiterte mit einem Flachschuss an Emsteks Torhüter Stefan Schütte (10.). Kurze Zeit später hielt es Barßels Spielertrainer Stefan Börgers nicht mehr auf seinem Libero-Posten. Er drang mit Tempo in die Emsteker Hälfte. Sein zentimetergenaues Anspiel landete bei Konstantin Becker, der Schütte umspielte und den Ball Richtung Tor jagte. Barßels Anhänger hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch Stefan Niemann konnte per Kopf klären (17.). Danach war es vorbei mit der Barßeler Herrlichkeit. Emstek wurde stärker und agierte entschlossener in den Zweikämpfen. Der hohe Einsatz sollte sich auszahlen: Dennis Vaske jagte eine Ecke von Dennis Ruholt per Direktabnahme in die Barßeler Maschen (24.). Kurze Zeit später brannte es erneut lichterloh im Strafraum der Gäste. Ter Veer entschärfte mit einem guten Reflex einen Kopfball Vaskes (33.). In den letzten Minuten vor der Pause kamen die Barßeler nur noch sporadisch vor das Emsteker Gehäuse. Als Barßels Andreas Eirich in der 45. Minute den Ball im Emsteker Strafraum verlor, ging es blitzschnell: Bastian Schnaase schnappte sich die Kugel und passte auf den durchgestarteten Sebastian Sander. Der Emsteker eilte Maik Frye davon und überwand Ter Veer mit einem Flachschuss. Mit hängenden Köpfen schlichen die Barßeler in der Pause in die Kabine. Emsteks Trainer Detlef Moss schwebte dagegen auf Wolke Sieben. „Unsere Leistung war stark. Damit hätte ich nicht gerechnet. Schließlich haben wir große personelle Probleme.“ Die Hochstimmung des Emsteker Trainers hielt auch nach dem Seitenwechsel an. Die ersten zaghaften Angriffe starteten aber die Barßeler. Allerdings hatten Viktor Knopf (49.), Kai Faust (61.) und Jan Weber (61.) kein Schussglück. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Emsteker wieder das Kommando. In der 65. Minute erhöhte Dennis Ruholt nach feiner Einzelleistung von Sander auf 4:0. Emstek blieb am Drücker. Nur eine Minute später zeigte sich Vaske bei einem Konter eigensinnig. Anstatt einen seiner besser postierten Teamkameraden – Thomas Stukenborg oder Sander – anzuspielen, versuchte er es alleine und jagte den Ball am Tor vorbei. 20 Minuten vor dem Spielende zeigten Emsteks Angreifer mehr Entschlossenheit. Eine Kopfball-Verlängerung von Björn Feldhaus brachte Stukenborg zum 5:0-Endstand im Barßeler Gehäuse unter. Dem Tor war ein Fehler von Ter Veer vorausgegangen, der den Flankenball falsch eingeschätzt hatte.
Barßels Börgers sah in dem frühen Gegentor den Knackpunkt des Spiels. „Nach zwei Minuten einem Rückstand hinterherzulaufen ist bitter. Das hat uns aus der Bahn geworfen“, sagt er.

Dazu kam noch die schwache Chancenverwertung. „Wenn wir direkt nach dem Rückstand ein Tor machen, nimmt die Partie einen anderen Verlauf“, so Börgers.

Tore: 1:0, 2:0 Vaske (2., 24.), 3:0 Sander (45.), 4:0 Ruholt (65.), 5:0 Stukenborg (70.).

SV Emstek: Schütte - Feldhaus, Punte, Middendorf, Schnaase, Ruholt, Dietz, Stukenborg, Vaske, Niemann, Sander.

STV Barßel: Ter Veer - Wolken, Frye (46. Alexander Knopf), Elsen (76. Fugel), Büscherhoff (64. Höhl), Weber, Faust, Börgers, Eirich, Becker, Viktor Knopf.

Schiedsrichter: Simon Kröger (SFN Vechta).

Zuschauer: 70. Eckenverhältnis: 6:4. STT

Barßel jubelt nach verrückten 93 Minuten

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Fußball-Bezirksliga 4:2-Erfolg nach 0:2 gegen Peheim – Turbulente Schlussphase
bta
Eine denkwürdige Partie haben am Mittwochabend 150 Zuschauer im Barßeler Jahnstadion gesehen. Im Kreisderby der Fußball-Bezirksliga feierte die gastgebende Elf von Spielertrainer Stefan Börgers einen 4:2-Erfolg gegen den SV Peheim, der punktlos bleibt.

Dabei hatte bis in die Schlussphase alles auf einen verdienten Sieg der Gäste hingedeutet. Michael Schrapper hatte Peheims Führung (18.) markiert. Als Christian Timme das 2:0 nachlegte (73.), schien es, als sei die Entscheidung bereits gefallen.

Doch dann startete Barßel eine unglaubliche Schlussoffensive. Als einige STV-Fans schon auf dem Nachhauseweg waren, erzielte Jan Weber einen Doppelpack (83., 86.). Und die jungen Barßeler legten nach, während Peheim einbrach. In der Nachspielzeit versetzten Markus Fugel (90.+2) und 60 Sekunden später Andreas Eirich den Aufsteiger in Partystimmung.

Tore: 0:1 Michael Schrapper (18.), 0:2 Timme (73.), 1:2, 2:2 Weber 83., 86.), 3:2 Fugel (90+2), 4:2 Eirich (90+3).

STV Barßel: ter Veer - Wolken, Frye, Elsen (60. Alexander Knopf), Büscherhoff (45. Fugel), Faust, Börgers (80.Höhl), Eirich, Becker, Viktor Knopf, Weber.

SV Peheim: Anneken - Bregen, Loyko, Timme, Thien, Michael Schrapper, Markus Schrapper, Einhaus, Olliges, Kreutzmann, Willenbring..

Sr.: Meinders (Veenhusen).

Emstekerfeld schießt Barßeler Rumpfelf ab

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Bezirksliga Jaschke-Elf gewinnt Kreisderby mit 7:0 – STV fehlen Stammkräfte

Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Emstekerfeld haben einen optimalen Saisonstart hingelegt. Nach dem 3:2-Sieg in Mühlen in der Vorwoche gab es auch am Sonntag gegen Aufsteiger Barßel drei Punkte. Die Elf von Trainer Paul Jaschke gewann gegen den STV vor eigener Kulisse deutlich mit 7:0 (5:0). Der TuS hat sich zudem die Tabellenführung gesichert.

Ohne zahlreiche Stammspieler – es fehlten unter anderem Goalgetter Martin Kreklau und Sebastian Koch – hielten die Gäste zunächst noch gut mit. Allerdings hatte Emstekerfeld schon nach 180 Sekunden die Chance, in Führung zu gehen. Bastian Miecks Kopfball tropfte aber nur auf die Latte. Auf der anderen Seite verzog Marcel Büscherhoff nach einer Ablage von Jan Weber (8.).

Im weiteren Spielverlauf wurden die Hausherren vor circa 180 Zuschauern immer dominanter. STV-Torwart Andreas Fischer hielt gegen Sascha Thale (13.) und Stefan Backhaus (16.) aber noch die „Null“ fest. In der 23. Spielminute war aber auch Fischer machtlos. Nach einer Flanke von Sascha Thale verschätzte sich Konstantin Becker, und Dennis Witt köpfte frei stehend vor dem Barßeler Schlussmann ins Tor.

Nur zwei Minuten später erhöhte Salih Darilmaz nach herrlichem Doppelpass mit Neuzugang Bastian Mieck auf 2:0. Von diesem Doppelschlag erholte sich die stark ersatzgeschwächte Elf um Spielertrainer Stefan Börgers nicht mehr. Die Zuordnung in der Defensive stimmte nun immer häufiger nicht. Der TuS kam so zu Chancen im Minutentakt. Nachdem Mieck Thale in Szene gesetzt hatte, traf dieser freistehend vor Fischer den Ball nicht richtig, und das Leder verfehlte sein Ziel.

180 Sekunden später zappelte der Ball jedoch erneut im Gästenetz. Der für den verletzten Kapitän Thorsten Kliefoth eingewechselte Christian Seidel hatte den Ball aus 20 Metern in die Maschen gehämmert. Zuvor hatte Joost Baade in günstiger Position einen Querpass von Sascha Thale verpasst.

In der 36. Minute brannte es erneut im Barßeler Strafraum. STV-Kapitän Viktor Knopf konnte sich im Laufduell gegen Salih Darilmaz nur mit unfairen Mitteln zur Wehr setzen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bastian Mieck souverän.

Für die Barßeler Rumpfelf kam es immer dicker. Nach einer Hereingabe von Dennis Witt brachte der TuS dank Sascha Thale die Kugel zum fünften Mal im STV-Gehäuse unter (40.). Der Youngster hätte zwei Minuten später gleich seinen zweiten Streich folgen lassen können. Er fand jedoch in Andreas Fischer seinen Meister.

Im zweiten Durchgang nahm die Elf von Trainer Paul Jaschke dann ein wenig Tempo raus. Besonders in den Offensivaktionen wirkte der TuS nun nicht mehr so zwingend wie noch im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit. Zwar schoss Emstekerfeld noch einige Male aufs STV-Gehäuse. Ernsthaft in Gefahr geriet die Abwehr um Stefan Börgers zunächst nicht mehr. Barßel konnte ein wenig Luft holen, setzte sich in der Offensive aber kaum nennenswert in Szene.

Erst in der Schlussphase nahm die Partie noch einmal richtig an Fahrt auf. Zunächst stand Schiedsrichter Steffen Dartsch im Mittelpunkt. Erneut war Salih Darilmaz im Strafraum gelegt worden (79.). Die Pfeife des Unparteiischen blieb aber dieses Mal stumm. Eine Zeigerumdrehung später war die Szene aber schon wieder vergessen. Sascha Thale tanzte zwei Barßeler Abwehrspieler im Strafraum aus und drosch den Ball an Fischer vorbei ins Netz.

In der 84. Minute stimmte die Abstimmung zwischen Fischer und Spielertrainer Börgers nicht, so dass Salih Darilmaz den Ball nur noch ins Tor hätte schießen müssen. Der sprintstarke Mittelfeldspieler schoss das Leder aber über den Querbalken. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Youngster Sascha Thale. Nach einer sehenswerten Vorlage von Stefan Backhaus drückte der 18-Jährige die Kugel über die Linie. Nur die Halbzeitpause hatte Thale von einem lupenreinen Hattrick getrennt.

„Wir dürfen dieses Ergebnis nicht überbewerten. Natürlich ist es schön, dass wir zu null gespielt haben, und sieben Tore muss man auch erst einmal schießen. Gegen eine Barßeler Mannschaft in Bestbesetzung wäre das ein ganz anderes Spiel geworden, da bin ich mir sicher. So haben uns die schnellen Tore in der ersten Halbzeit in die Karten gespielt. Sie haben den Barßelern das Genick gebrochen.“

„Ich will gar nicht alle Verletzten aufzählen, die uns nicht zur Verfügung gestanden haben. Wir können ohnehin nichts daran ändern. Mit dem vollen Aufgebot wären wir hier sicherlich anders aufgetreten. Nach den schnellen Toren war es schwer.“

„Die ganze Truppe hat super gespielt. Wir haben hinten dicht gehalten und vorne die Tore geschossen. Meine Chancenverwertung könnte allerdings noch ein wenig besser werden.“

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